 Biographie

Die Entstehung der Zellberger Spitzbuam begann noch als wir Lausbuben waren und zur Schule gingen. Es waren dies Chef Dornauer Andreas, Eberharter Hanspeter und Wildauer Hannes.
Andreas machte mit 16 Jahren den Mopedführerschein und montierte einen großen Gepäcksträger auf seiner Vespa um seine Ziehharmonika gut transportieren zu können. Er fuhr mit seinem Moped dann einige Male hinauf zum Hanspeter, seinem Nachbarn wo er schlussendlich das Harmonikaspielen erlernte. Sie trainierten bis zum Umfallen.
Als eines Tages von Hanspeter seiner Mutter plötzliche Meldung kam: " Mander moang is zun spieln "! Hektik brach aus : " Wos moang is zun spielen "? Am nächsten Tag waren Andy und Hanspeter ganz nervös vor dem ersten Auftritt. Unser erster Auftritt war in Zell am Ziller beim Kirchenwirt. Wir hatten zwei Harmonikas und haben gespielt sitzend auf zwei Stühlen. Da wir zwei relativ ein gutes Gehör hatten, wussten wir dass noch mehr möglich sein kann.
Wir brauchten also einen dritten Mann. Uns fiel der Wildauer Hannes ein, der zur damals noch als Hirte auf der Weißbachlalm beschäftigt war. Wir zwei, Hanspeter und Andy, haben dann mittlerweile eine Anlage natürlich im Kleinformat uns zugelegt. Als der Sommer vorbei war und Hannes von der Alm kam, probierten wir einige Male. Wir bauten die Anlage auf, schlossen die Boxen an und schauten, was man aus der Anlage rausholen kann.
Da Hannes auch Harmonika spielen konnte standen wir ein vor einem Problem: Drei Harmonikaspieler. Da kam uns folgende Idee. Andys Vater, der Weingarten Gottfried, der auch ein paar Griffe auf der Gitarre kannte, war klar, Andy muss die Gitarre spielen lernen und Hannes nahm sich den Bass vor.
Die erste Gitarre erstanden wir bei den "Zellberg Buam". Anschließend kam es dann zum Kauf eines Keyboards bei den "Fünf Spatzen aus dem Zillertal". 1996/97 war es dann soweit: Die "Zellberger Spitzbuam aus dem Zillertal" wurden aus der Taufe gehoben. Wir musizierten mit einer Freude und waren stolz Musik zu machen. Da kamen noch viele Wehwehchen auf uns zu: Stimmbruch, Berufsausbildungen, Arbeiten am Bauernhof. Wir hatten alle Händevoll zu tun. Es war ein schwerer Weg bis dorthin wo wir heute stehen, aber wir schafften es mit Zusammenhalt und vielen Proben. 
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